Interview im Rahmen einer Umfrage der Schülerzeitung des Lore-Lorenz-Berufskolleges ("Lologramm") im März 2019

Was bedeutet für Sie der Begriff "Nachhaltigkeit"?

Montanus: Der Begriff Nachhaltigkeit bedeutet für mich, dass generell Mittel eingesetzt werden sollen, die eine Wirkung haben, nicht endlich sind, sich regenerieren können und die Umwelt nicht belasten.

Was tun Sie, um Jugendliche auf das Thema aufmerksam zu machen?

Montanus: In Düsseldorf haben wir mit der Stadt ein Klima Sparbuch heraus gebracht, dass besonders auch Jugendliche auf das Thema aufmerksam machen sollte. Eine große Werbekampagne der Stadt zielt ebenfalls auf die Aufmerksamkeit der Jugendlichen zu diesem Thema. Persönlich sorge ich in den entsprechenden Gremien dafür, dass dieses Thema weiter vorangetrieben wird. Natürlich haben auch Gespräche im beruflichen und privaten Umfeld ihre Wirkung.

Wie stehen Sie zu den aktuellen Diesel-Fahrverboten?

Montanus: Die aktuellen Diesel-Fahrverbote halte ich nicht für Zielführend, da sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein sind, die Falschen treffen und praktisch zu einer Enteignung von Menschen führt, die eigentlich in dem Glauben waren, etwas Gutes mit dem Kauf eines Dieselfahrzeuges für die Umwelt zu leisten.

Befürworten Sie ein Tempolimit?

Montanus: Als freier Demokrat habe ich immer meine Bedenken, wenn es um Verbote oder ein Limit geht, dass den Menschen unterstellt, dass sie selbst nicht vernünftig genug sind ohne eine solche Beschränkung auszukommen. Ein generelles Tempolimit befürworte ich nicht. Auf Grund des Klimas ist ein Tempolimit nicht angebracht, aber in Gefahrenbereichen, vor Schulen, Kindergärten und Krankenhäusern etc. ist es zu Befürworten.

Bis wann halten Sie einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor für realistisch?

Montanus: In den Medien hält man einen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor ab dem Jahr 2030 für realistisch. Persönlich kann ich keine Aussage machen, da die Faktoren, die zu einem Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor führen können noch nicht so Spruchreif sind, dass man eine klare Zeitangabe machen kann. Natürlich bleibt es das Ziel so schnell, als Möglich auf erneuerbare Energie umzusteigen.

Bis wann soll der Kohleausstieg erfolgen?

Montanus: Der Kohleausstieg sollte natürlich ebenfalls so schnell als möglich erfolgen. Realistisch ist hier aber auch erst ein Datum ab 2040, weil viele Faktoren berücksichtigt werden müssen, die die allgemeine Stromversorgung anbelangt, ein Verhindern der Selbsttäuschung durch Ankauf von dreckigen Strom aus dem Ausland etc. berücksichtigt.

Sind Verbote für den Klimaschutz am Ende zielführender als bloße Anreize?

Montanus: Auch wenn die Fragestellung schon vorneherein impliziert, dass Verbote für den Klimaschutz zielführender sind, als Anreize, bin ich hier der Auffassung, dass man es sich so einfach nicht machen kann. Persönlich bin ich ein Freund der Überzeugung und nicht der Machtdemonstration. Verbote greifen nur dann, wenn schon fast aus krimineller Energie, Anreize, als auch Vernunft nicht berücksichtigt werden.

Ist es moralisch vertretbar, eine Avocado zu essen?

Montanus: Die Avocado ist eine der nährstoffreichsten Lebensmittel und man nennt sie auch die gesunde Butterfrucht. Solange aber der Anbau gerade in Regionen mit geringen Wasservorräten für große Problem sorgt (die Avocado hat im Anbau einen immenshohen Wasserverbrauch) ist es moralisch nur dann vertretbar, wenn die Probleme behoben wurden und niemand durch den Anbau zu Schaden kommt.

Was tun Sie ganz persönlich für den Klimaschutz?

Montanus: Persönlich fahre ich ein Elektroauto, pflege meinen Garten, achte auf Haltbarkeit und Verpackung bei Lebensmittel und engagiere mich für den Klimaschutz auf politischer, wie auch auf privater Ebene.

Was möchten Sie unseren Schülerinnen und Schülern zu diesem Thema noch mit auf den Weg geben?

Montanus: Gerne würde ich Ihren Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg geben, sich Ideologiefrei mit dem Thema zu beschäftigen und sich auch in kleinen Dingen des Alltags für den Erhalt einer sauberen und lebenswerten Umwelt als Vorbild und Influencer einzusetzen.




Satire Interview für die Heute Show auf dem ausserordentlichen Landesparteitag im November 2017

Ab wann gilt man denn arm bei der FDP? So ab fünfzigtausend Monatseinkommen oder...?

Montanus: Ha, ha, nein ab einskommafünfmillionen Monatseinkommen. Nein, Scherz beiseite. Selbstverständlich ist man arm in dem Augenblick......

Mit dem Scherz schneiden wir weg!

Montanus: Das habe ich mir schon gedacht. Ja, ja, das war mir schon klar!

Wenigstens mal ein ehrlicher Moment!

Montanus: Ha, ha! Nein!

Was mich interessiert: Wie wollen Sie armen Deutschen helfen?

Montanus: Wir wollen armen Deutschen helfen, indem wir das machen, was wir bisher auch gemacht haben, indem wir......

Das hilft denen ja nicht.

Schnitt!





Interview auf dem ausserordentlichen Landesparteitag im November 2016

Wie ist denn so die Stimmung auf dem Landesparteitag?

Montanus: Ich halte es für eine konstruktive und sehr schöne Stimmung. Es gab zwar einige Kampfkandidaturen, aber es blieb trotzdem irgendwo, zwar hier und da mit kleinen Spannungen, aber doch friedlich Gott sei Dank. Das finde ich auch sehr, sehr wichtig.

Ganz Deutschland schaut ja jetzt natürlich hier zu. Wer sollte denn die FDP wählen?

Montanus: Also eigentlich jeder, der an Freiheit glaubt, der an Selbstbestimmung glaubt, der daran glaubt, dass wir Menschen uns selbst irgendwo auch verantwortlich sind. Das wir alleine etwas schaffen können für die Gesellschaft. Also eigentlich jeder Freiheitsliebende.

Ich würde jetzt gerne zwei, drei Sätze anfangen und Sie beenden die. Die FDP holt bei der Landtagswahl.......?

Montanus: Spaßig! Zwanzig Prozent!

Über Angela Merkel denke ich folgendes......?

Montanus: Ihr Zenit ist überschritten.

Vielen Dank, wir schalten zurück auf die Bühne.





Interview zur Ratskandidatur im Mai 2014

Herr Montanus, warum sind Sie vor 10 Jahren der FDP beigetreten?

Montanus: Für mich war es wichtig, sich nicht nur über manche Entscheidungen der Politik zu ärgern, sondern selbst mitgestalten zu können.

Was sind Ihre politischen Schwerpunkte?

Montanus: Meine politischen Schwerpunkte sind die Kultur, die internationale Politik, Integration und Sport und Freizeit.

Was bewegt Sie für den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf zu kandidieren?

Montanus: Es bewegt mich die Chance, an der positiven Gestaltung für meine Heimatstadt mitarbeiten zu dürfen.

Für welche Ziele werden Sie sich als Ratsmitglied besonders einsetzen?

Montanus: Wichtig bleibt für mich die Vielfalt der Kultur, die Sicherheit und die Schuldenfreiheit Düsseldorfs.

Warum sollte man am 25. Mai die FDP in Düsseldorf wählen?

Montanus: Weil die FDP die besten Antworten auf alle Fragen rund um Düsseldorf hat.

Wie entspannen Sie vom beruflichen und politischen Alltag in Ihrer Freizeit?

Montanus: Meine Familie, Freunde, Sport, Kultur und schöne Spaziergänge mit meiner Frau sind für mich die beste Entspannung in meiner Freizeit.

Was ist Ihr liebster Ort in Düsseldorf?

Montanus: Da gibt es viele! Überall wo gelacht wird und die Menschen fröhlich miteinander umgehen.

Haben Sie ein Lebensmotto?

Montanus: Auch da gibt es einige: Lebe so, als wenn Du stirbst, wünschen wirst gelebt zu haben. - Füge nie jemanden etwas zu, was Du Dir nicht auch selbst zufügen würdest.

Zu guter Letzt: Welche Frage, die wir nicht gefragt haben, hätten Sie gestellt?

Montanus: Was verachten Sie am meisten?

Und wie ist Ihre Antwort?

Montanus: Ich verachte am meisten Gewalt, Unterdrückung und Betrug!

Wir danken Ihnen für das Gespräch!